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Steve Jobs' Luxusyacht vom Stapel gelaufen

Viel Metal und Glas: die «Venus» - Steve Jobs Superyacht. (Bild: One More Thing)

Besser spät als nie: Ziemlich genau ein Jahr nach Steve Jobs' Tod ist in Holland seine Superyacht «Venus» fertiggestellt geworden.

Veröffentlicht 29.10.2012

Der am  5. Oktober 2011 verstorbene Apple-Chef Steve Jobs hat offenbar einige Jahre damit verbracht, seine Yacht zu designen. Laut dem holländischen Blog One More Thing wurde die Yacht nun fertiggestellt und im Beisein von Jobs Familie unter dem Namen «Venus» vom Stapel gelassen.

Gemäss der offiziellen Jobs-Biographie von Walter Isaacson hatte Jobs für das Yachtprojekt mit dem französischen Stardesigner Philippe Starck zusammengearbeitet.

Das Schiff ist etwa 80 Meter lang und verfügt über eine grosse Sonnenterasse mit Jacuzzi und ein eigenes Speed-Boot. Allgemein dominieren die Materialien Glas und Metall - so soll der Schiffsrumpf komplett aus Aluminium bestehen und das Schiff deshalb markant leichter und somit auch schneller sein als vergleichbare Superyachten. Wohl weltweit einzigartig ist das Cockpit der Yacht: Es verfügt über sieben 27’-iMacs . Die Kosten der Superyacht sind nicht bekannt, sie dürften aber weit über 100 Millionen Dollar liegen.

Cockpit mit sieben iMacs

Jobs galt bekanntlich als  äusserst detailversessen und hyperpedantisch. So hat er sich bei seinem Schiff natürlich auch um die allerkleinsten Details gekümmert. So beschrieb Isaacson in seiner Jobs-Biografie, wie der Apple-Chef ihm Pläne und Modelle der Yacht zeigte, die minimalistisch und schnörkellos mit perfekten Decks aus Teakholz daherkam.

Alle, die an der Yacht mitgearbeitet hatten, erhielten von der Jobs-Familie als Geschenk einen iPod mit persönlicher Widmung.

Was für Pläne die Jobs mit der Yacht haben, ist nicht bekannt. Laut der amerikanischen Wirtschaftsseite «Business Insider» bestehe aber durchaus die Möglichkeit, dass der schwerreiche Oracle-Chef und Schifffanatiker Larry Ellison - einer der besten Freunde Steve Jobs - das Prunkstückt übernehmen und sie seiner Sammlung zufügen könnte.

(rcv/tke)

 

One more thing

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