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Starker Franken fördert Hochzeitstourismus

Viele Hochzeiten werden neuerdings ins grenznahe Ausland verlagert. (Bild: Dieter Schütz/Pixelio)

Nach dem Einkaufs- kommt nun auch noch der Hochzeitstourismus: Seit der Franken gegenüber dem Euro in die Höhe geschossen ist, feiern deutlich mehr Schweizer Paare ihre Heirat im grenznahen Ausland.

Veröffentlicht 15.04.2012

In der Schweiz ist es einfach zu teuer: Weil der starke Franken für viele Brautpaare zum Wermutstropfen am schönsten Tag des Lebens werden könnte, verlegen immer mehr von ihnen die Vermählung ins Ausland. «Das gab es früher nur selten, jetzt ist es ein Massenphänomen geworden», bestätigt Maurus Ebneter, Vorstandsdelegierter des Wirteverbandes Basel-Stadt, gegenüber der Zeitung «Der Sonntag».

Die Bodensee-Insel Mainau etwa verzeichnet dieses Jahr 33 Prozent mehr Schweizer Hochzeitspaare als vor zwei Jahren. Es gebe einen Trend, ins Ausland zu gehen, bestätigt Evelyne Schärer, Inhaberin der Hochzeitsplanungsagentur Your Perfect Day. Hoch im Kurs seien laut dem Zeitungsbericht Vorarlberg, die Bodensee-Gegend, der Schwarzwald und der Comersee. Leidtragende sind die Schweizer Hotels und Restaurants, vor allem jene in Grenznähe. Auch die Wirte in der Ostschweiz, im Raum Basel und im Genferseegebiet spürten, dass Hochzeitsfeiern zunehmend im Ausland stattfinden, sagt Bernhard Kuster, Direktor des Wirteverbandes Gastrosuisse.

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