Für umgerechnet 6,2 Millionen Franken bietet eine österreichische Firma eine künstliche Insel mit völlig flexiblem Standort an.

«Orsos Island» hat keinen eigenen Motor – der braucht zu viel Platz. Sie lasse sich aber von einem Schlepper an jeden Ort der Welt bringen, sagte Firmengründer Gabor Orsos. Nach Angaben des Ungarn ist das ­Interesse an seiner Erfindung schon jetzt riesig, auch wenn sie frühestens in 18 Monaten auf den Markt kommt.

Die 20 mal 37 Meter grosse Insel wird laut Orsos mit Solarpaneelen und Windgeneratoren ausgestattet, die sie umweltfreundlich mit Energie versorgen. Sie biete laut Plan Platz für zwölf Bewohner, exklusive Besatzung.

Produziert werden soll die Kunst-Insel in der Slowakei, auch wenn sie von dort erst mühsam über die Donau zum Schwarzen Meer gebracht werden muss. «Die ganze Welt interessiert sich», versichert der Unternehmer. Nach seinen Angaben hat er bereits Anfragen aus Australien, China und den Vereinigten Staaten erhalten.

Dies erstaunt wenig. Erstens ist die Insel eine neues, exklusives Luxus-Gadget, und zweitens können sich nicht alle Millionäre ein von Wasser umgebenes Paradies leisten. Erst Ende Juni wurde bekannt, dass Ellison 98 Prozent der hawaiianischen Insel Lanai gekauft hat. Wie viel der 67-jährige Gründer und Präsident des Software-Unternehmens Oracle dafür zahlte, bleibt sein Geheimnis. Laut Medien dürften es mehrere hundert Millionen Dollar gewesen sein. (hz)

Mehr Informationen über die umweltfreundliche ­Insel finden Sie unter www.orsosisland.com.

 

Anzeige