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Richemont 
Aktien von Yoox Net-a-Porter werden nicht mehr gehandelt

Yoox
Royaler Besuch beim Tech-Hub von Yoox Net-a-Porter: Prinz Charles auf Stippvisite bei der Richemont-Tochter.Quelle: Keystone

Dem Genfer Luxusgüterkonzern gehören fast alle Anteile am italienischen Online-Modehändler. Nun wird Yoox Net-a-Porter dekotiert.

Veröffentlicht 20.06.2018

Der Genfer Luxusgüterkonzern Richemont vollzieht im Rahmen der Vollübernahme des italienischen Onlinehändlers Yoox Net-a-Porter (YNAP) den nächsten Schritt. Richemont wird wie ursprünglich vorgesehen am heutigen Mittwoch die Stammaktien von YNAP über ein Delisting von der Börse in Mailand nehmen, wie es in der Mitteilung dazu heisst. 

Richemont besass bereits die Hälfte an YNAP und hat im Januar für die restlichen Titel ein 2,5 Milliarden Euro schweres Übernahmeangebot lanciert. Bis Mitte Juni kam der Konzern so in den Besitz von 98,394 Prozent der YNAP-Anteile.

Online-Kanal ausbauen

Für die restlichen rund 1,6 Prozent ausstehenden Aktien hatte man ein Kraftloserklärungsverfahren («Squeeze-out») gestartet. Mit der Transaktion will Richemont den in der Welt von Luxusuhren und Schmuck immer wichtigeren Online-Verkaufskanal für die eigenen «Maisons» stärken.

Bereits im Jahr 2015 hatte der Konzern die Tochter Net-a-Porter mit dem eigenständigen italienischen Internet-Kleiderhändler Yoox zur YNAP verschmolzen. Richemont beteiligte sich seinerzeit mit 50 Prozent an der neu geschaffenen Gesellschaft.

(awp/ise/mbü)

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