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Rekordabsatz: Ferrari kennt keine Krise

Ferrari: Überall im Vorwärtsgang - ausser in Italien. (Bild: Keystone)

Der Sportwagenbauer Ferrari hat 2012 einen Rekordabsatz erzielt. Der Gewinn stieg zweistellig. Es ist das beste Ergebnis in der Geschichte der Italiener.

Veröffentlicht 18.02.2013

Der italienische Sportwagenbauer Ferrari hat im vergangenen Jahr einen Rekordabsatz erzielt und seinen Gewinn zweistellig gesteigert, berichtet die Nachrichtenagentur Dow Jones. Vor allem eine starke Nachfrage nach Luxus-Sportwagen, wie dem neuen Zwölfzylinder F12 Berlinetta, kurbelten die Verkäufe an.

Ferrari gehört zu 90 Prozent zur Fiat-Gruppe. 2012 verdiente Ferrari mit 244 Millionen Euro knapp 18 Prozent mehr als im Jahr zuvor, der Umsatz wuchs um 8 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. 7318 Luxuskarossen wurden verkauft, ein Plus von 4,5 Prozent.

Briten kauften am meisten, Italien schwächelt

In Grossbritannien wuchsen die Abverkäufe am meisten, dort legte der Absatz um ein Fünftel auf 673 Sportwagen zu. In Deutschland lag das Plus bei 8,2 Prozent auf 750 Exemplaren. Wichtig waren auch China, Hongkong und Taiwan.

In Italien verzeichnete Ferrari wegen der schwachen Wirtschaft und höheren Steuern auf Luxuswagen einen Einbruch um 60 Prozent.

Auch Lamborghini im Vorwärtsgang

Ferrari-Konkurrent Lamborghini, eine Marke der deutschen Volkswagen-Gruppe, hat ebenfalls ein starkes Jahr hinter sich. Der Absatz legte um 30 Prozent auf 2083 Fahrzeuge zu. Das stärkste Wachstum mit 53 Prozent verzeichnete Lamborghini in den USA. Als Grund für den US-Erfolg nennt Lamborghini den neuen Aventador LP 700-4.

(chb)

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