Rund einen Monat nach dem Auktionsrekord der teuersten je versteigerten Skulptur - dem «Zeigenden Mann» von Alberto Giacometti - ist der Name ihres neuen Besitzers durchgesickert. Es sei der New Yorker Hedgefonds-Manager Steven Cohen, berichtet die «New York Times».

Die dünne Bronzefigur des Schweizer Künstlers war im Mai für rund 141,3 Millionen Dollar inklusive Kaufprämie versteigert worden und hatte damit einen neuen Weltrekord aufgestellt. Das Auktionshaus Christie's wollte die Identität des Käufers nicht kommentieren.

Begeisterter Kunstsammler

Der in New York geborene Cohen hat sein Geld hauptsächlich an der Wall Street und mit einem von ihm gegründeten Hedgefonds gemacht. Das «Forbes»-Magazin schätzt sein Vermögen auf 11,4 Milliarden Dollar. Cohen gilt als begeisterter Kunstsammler. 2010 soll er schon einmal einen Giacometti für mehr als 100 Millionen Dollar gekauft haben.

Weiter unklar ist dagegen, wer Pablo Picassos Bild «Les femmes d'Alger» kaufte, das bei der gleichen Auktion den Rekord für das teuerste je versteigerte Gemälde aufgestellt hatte. Berichte, dass das Werk nach Katar gegangen sei, hatte Christie's zunächst als «Gerüchte» zurückgewiesen.

(sda/ccr)

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