Kaum ein CEO hat nach Amtsantritt einen Grosskonzern so umgepflügt wie Jan ­Jenisch den Zementhersteller Lafarge-­Holcim: Fast die komplette Konzernleitung hat der 53-jährige Deutsche ersetzt, die ­Hierarchieebene darunter ganz eliminiert, diverse ­Ländergesellschaften verkauft und von den beiden Hauptsitzen einen geschlossen (Paris) und den anderen verlegt (von Zürich nach Zug).

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Nun zeigen seine Radikalmassnahmen Wirkung: Zwar ist der Aktienkurs noch lange nicht bei jenen 100  Franken, die Lafarge-Holcim nach den Worten von Grossaktionär Thomas Schmidheiny «relativ zügig» nach der Fusion erreichen sollte. Aber dieses Jahr ist die Aktie mit einem Plus von 27 Prozent bislang der erfolgreichste Titel im SMI. Und erstmals gaben die Jahres­ergebnisse Grund zum Optimismus.

Jenisch ist nach Eric Olsen und Bruno Lafont, der seinen Job gar nicht erst antreten durfte, bereits der dritte CEO, seit die französische Lafarge und die ­Schweizer Holcim vor fünf Jahren ihre Fusion ankündigten. Die Phase des Umbaus und der Devestitionen sieht Jenisch nun als abgeschlossen an. In Zukunft gilt es für ihn, die erhofften Synergien der Grossfusion endlich zu realisieren.

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