Ein Privatkonto bei einer Bank ist derzeit ein schlechtes Geschäft für die Kunden. Das ist ein ­Ergebnis von Berechnungen des Finanzvergleichsportals Moneyland.ch. Am schlechtesten von allen 140 berücksichtigten Privatkonten schneidet das Privatkonto Bonviva Platinum der Credit Suisse (CS) ab. Bei einem durchschnittlichen Kontostand von 30 000 Franken summieren sich die Kosten für einen Normalnutzer abzüglich Zinsen über zehn Jahre auf 9692 Franken.

Damit ist dieses CS-Konto rund doppelt so teuer wie das zweitteuerste. Dafür gibt es im Bonviva-Paket aber auch zusätzliche Dienstleistungen wie zwei Kreditkarten gratis und einen Concierge-Service, der 24 Stunden am Tag zur Ver­fügung steht und den Kunden bei Reisebuchungen assistiert oder auch bei der Organisation von Tickets, ­Anlässen und Geschenken. Trotzdem ist das Angebot nichts für Sparfüchse.

Geschenke und Tickets

Besser aufgehoben sind diese bei der Postfinance und deren Privatkonto Plus: Kosten abzüglich Zinsen belaufen sich über zehn Jahre nur auf 50 Franken. Gegenüber dem Konto der CS bedeutet das eine Ersparnis von 9642 Franken. Damit lassen sich über zehn Jahre hinweg einige Geschenke und Tickets für Veranstaltungen kaufen. 

Auch andere Institute beiten attraktivere Konditionen als die Credit Suisse. Alle Details in der Tabelle.

 

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