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Vorsorge: Langfristig problemlos

In der Vorsorge wirken sich die kurzfristigen Schwankungen der Börsen kaum aus.

Von Martin Wechsler
07.03.2008

Nach vier guten Börsenjahren verlief 2007 für die meisten Pensionskassen weniger optimal. Und auch der Start ins neue Jahr brachte grosse Verluste in allen Aktienmärkten. Das ist schade, doch in der langfristig ausgerichteten beruflichen Vorsorge noch kein Grund zur Sorge.

Die Pensionskassenindizes der Bank Pictet zeigen, wie sich die Kapitalanlagen der Kassen in der Vergangenheit entwickelten. Der Index 93 gilt mit einem Aktienanteil von 25 Prozent als idealer Referenzindex für Pensionskassen. Anders als beim naturgemäss konstant verlaufenden BVG-Mindestzins zeigen sich in der realen Welt der Finanzmärkte starke Schwankungen. Dennoch: In den letzten 23 Jahren hat der PK-Index den Mindestzins klar geschlagen und eine Performance von durchschnittlich 6,02 Prozent erzielt.

Das Auf und Ab an den Börsen gehört von jeher zum Pensionskassenalltag. Das öffentliche Interesse daran wie auch die Bedeutung der Jahresergebnisse sind aber in den letzten Jahren gestiegen. Wirklich von Belang sind diese kurzfristigen Betrachtungen aber nicht. Die berufliche Vorsorge ist eine sehr langfristige Angelegenheit: Während über 40 Jahren werden in der Regel Beiträge angespart und während etwa 20 Jahren für die Rente «entspart». Der Beurteilungszeitraum erstreckt sich also über 60 Jahre. Da lässt sich ein schlechtes Börsenjahr problemlos verkraften.

Martin Wechsler,
BILANZ-Vorsorgeexperte

www.alters-vorsorge.ch

Zum BILANZ-Dossier "Altersvorsorge"

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