Der Leitindex Dow Jones schloss 0,79 Prozent tiefer bei 12’143,24 Punkten und baute seine Durststrecke damit auf sechs verlustbringende Handelstage aus. Im Wochenvergleich hat er damit etwas mehr als 4 Prozent an Wert verloren.

Der breiter gefasste S&P 500 gab um 0,65 Prozent auf 1292,28 Punkte nach. An der Nasdaq fiel der Auswahlindex Nasdaq 100 um 0,38 Prozent auf 2362,81 Punkte. Der Composite-Index verlor 0,36 Prozent auf 2756,38 Punkte.

Neben dem anhaltenden Schuldenstreit gab es auch auf Konjunkturseite nichts Gutes zu vermelden: Das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal war niedriger ausgefallen als erwartet und zudem hatte sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago im Juli stärker als erwartet eingetrübt.

Rohstoff- und Energieaktien gehörten im Dow Jones zu den Verlierern. Händler begründeten dies mit der zunehmenden Sorge um die weitere wirtschaftliche Entwicklung in den USA. Aktien des Ölkonzerns ExxonMobil büssten 2,05 Prozent auf 79,79 US-Dollar ein. Konkurrent Chevron hatte im zweiten Quartal seinen Gewinn kräftig gesteigert und damit die Erwartungen übertroffen. Die Papiere verloren 0,96 Prozent auf 104,02 Dollar.

Unternehmenszahlen bewegten derweil noch weitere Einzelwerte. Der Pharmakonzern Merck & Co hatte seinen Gewinn im zweiten Quartal gesteigert und kündigte darüber hinaus einen weiteren Stellenabbau an. Die Aktien büssten 2,29 Prozent auf 34,13 Dollar ein. Beim Handy-Hersteller Motorola Mobility sorgten überbordende Kosten für einen Verlust, was die Papiere mit 2,31 Prozent auf 22,38 Dollar ins Minus drückte.

Besser erging es den 0,28 Prozent festeren Starbucks-Titeln sowie den Papieren des Versicherers Metlife , die um 3,52 Prozent auf 41,21 Dollar zulegten. Aktien des Reiseportals Expedia schnellten sogar um mehr als 9 Prozent in die Höhe. Alle drei Unternehmen hatten in den abgelaufenen Quartalen die Erwartungen übertroffen.

(cms/awp)

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