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Versicherungen: Prämienchaos bei Jungen

Jugendliche haben vielfältige Lebensformen.

Von Hansjörg Ryser
06.05.2011

Jugendliche haben vielfältige Lebensformen. Entsprechend unterschiedlich sind ihre Versicherungsbedürfnisse. Mit der gleichen Lösung kann bei den einen eine unter Umständen fatale Unterdeckung bestehen, während die andern überversichert sind. Wer zum Beispiel zwischen 18 und 25 noch bei den Eltern lebt, braucht keine Haftpflichtversicherung, falls die Deckung in der Police der Eltern eingeschlossen ist. Zieht hingegen jemand in eine eigene Wohnung, ist zur Haftpflicht- bald auch eine Hausratsversicherung nötig, um Wertsachen wie Laptop oder Bike zu versichern. Besonders wichtig ist oft die ­Versicherung einer Erwerbsunfähigkeitsrente, weil bei Invalidität die Leistungen der Pensionskasse – falls überhaupt vorhanden – noch zu niedrig sind. Generell lohnt sich nebst dem Umfang der Deckung und der Laufzeit ein Vergleich der Prämien. Für einen 20-Jährigen reichen sie zum Beispiel bei einer Haftpflichtversicherung mit ähnlicher Leistung von 100 bis 250 Franken pro Jahr. Neben Mobiliar bietet auch Helvetia ein flexibles Baukastensystem an, bei dem sich Sach- und Lebensversicherungen je nach Bedürfnis zusammenstellen lassen.

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