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Der neue 10-Franken-Schein ist da

SNB-Vizedirektor Fritz Zurbrügg zeigt es vor: das neue Zehnernötli. Nach dem 50er und dem 20er ist sie die dritte der neuen Serie. Auf ihr zu sehen: Motive zum Thema Organisationstalent der Schweiz.

Halbzeit bei der Einführung der neuen Banknotenserie. Am Mittwoch hat SNB-Vizedirektor Fritz Zurbrügg vor den Medien in Bern die neue Zehnernote präsentiert. Sie stellt das Organisationstalent der Schweiz ins Zentrum.

Das Hauptelement der neuen Note ist die Zeit. Auf der Vorderseite sind die ausgestreckte Hand einer Dirigentin und ein Globus mit den Zeitzonen zu sehen. Die Note ist wie ihre Vorgängerin in gelb gehalten, allerdings im Format etwas kleiner. Sie kommt am Mittwoch nächster Woche in Umlauf.

Tausendernote fehlt noch

Auf der Rückseite ist ein Uhrwerk abgebildet, «eines der weltweit bekanntesten Schweizer Qualitätsprodukte», wie Fritz Zurbrügg, Vizepräsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB) bei der Präsentation erklärte. Ebenfalls zu sehen ist ein Eisenbahntunnel, der laut Zurbrügg für die Schweizer Ingenieurskunst stehen soll.

Die SNB hat vergangenes Jahr damit begonnen, die neunte Banknotenserie in Umlauf zu bringen. Den Start machte die Fünfziger- gefolgt von der Zwanzigernote. Nach der Einführung der Zehnernote kommenden Mittwoch folgen noch die Zweihunderter-, die Tausender- und 2019 die auflagenstärkste Hunderternote.

Die SNB zieht die alten Noten kontinuierlich aus den Verkehr. Erst wenn alle Noten der neuen Serie im Umlauf sind, wird die Notenbank einen Rückruf der alten Geldscheine ankündigen. Dann werden die bisherigen Noten nicht mehr als Zahlungsmittel gültig sein, können aber bei der SNB weiterhin umgetauscht werden.

(sda/me)

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