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Anlagepolitik: Ein gutes Jahr für Aktien

Die Fondsexperten der Firma Bevag setzen auf Japan und Schwellenländer.

Veröffentlicht 31.01.2006

Das Jahr 2005 hat die Anleger positiv überrascht. Trotz markanter Ölpreissteigerung zeigten sich die Aktienmärkte von ihrer besten Seite. Hinzu kam ein überraschendes Erstarken des Dollars in Relation zum Euro und zum Franken. Dies bescherte Währungsgewinne auf Dollaranlagen. Anleger mit einem global diversifizierten Aktiendepot dürfen sich über Wertsteigerungen von 20 Prozent und mehr freuen. Eher ernüchternd waren die Resultate von Hedge Funds. Auch Festverzinsliche erlebten eine Berg-und-Tal-Fahrt. Die hervorragenden Renditen bei Obligationen in den letzten zehn Jahren gehören wohl definitiv der Vergangenheit an.

In diesem Umfeld drängten sich einige Änderungen auf. Bei Aktien reduzierten wir das Übergewicht, das übers ganze Jahr gehalten wurde. Wir vermuten am meisten Potenzial in Japan, dem übrigen Asien und den Schwellenländern. Zudem wurden die Umschichtungen von Value- in Growth-Fonds sowie von den Small zu den Large Caps akzentuiert.

Der Anteil an Festverzinslichen wurde leicht erhöht. Dies erfolgte zu Gunsten von kürzeren Laufzeiten und Absolute-Return-Produkten. Eine Position im Julius Bär Absolute Return Bond Fund wurde aufgebaut. Aus Kosten- und Risikoüberlegungen erfolgte der Verkauf des Clariden Core Plus Fixed Income Fund. Im Gegenzug investierten wir in den Fonds von Julius Bär sowie in den CS Bond (Lux) Target Return und den Robeco Lux-O-Rent Fund.

Rolf Maurer und Gregor Johner sind Partner der Vermögensverwaltung Bevag Better Value

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