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UBS: Blasengefahr etwas gedrosselt

Grossbaustelle Glattpark in Zürich: Die Preise für Wohnungen steigen langsamer.  Keystone

Laut UBS zeigen die schärferen Vorschriften bei der Hypothekenvergabe erste Wirkungen: Die Risiken auf dem Immobilienmarkt hätten praktisch nicht mehr zugenommen, heisst es.

Veröffentlicht 05.08.2014

Die schärferen Vorschriften bei der Hypothekenvergabe zeigen auf dem Schweizer Immobilienmarkt zunehmend Wirkung. Der von der UBS berechnete Immobilienblasenindex stieg nach Angaben der Grossbank vom Dienstag im zweiten Quartal 2014 mit 0,02 Punkte so wenig wie seit Anfang 2013 nicht mehr. Mit einem Stand von 1,24 bleibt das Barometer zwar weiter in der Risikozone. Die Risiken auf dem Immobilienmarkt hätten aber trotz dem guten Umfeld seit einem Jahr praktisch nicht mehr zugenommen.

Glaubwürdige Bedrohungskulisse

Dass die Preise für Wohnimmobilien im Jahresvergleich gerade noch um zwei Prozent gestiegen seien, belegt nach Einschätzung der UBS, dass die härteren Eigenkapitalvorschriften bei der Hypothekarvergabe ihr Ziel erreichen. «Der Regulator hat eine glaubwürdige Bedrohungskulisse aufgebaut, dass bei einer neuerlichen Beschleunigung der Preis- und Verschuldungsdynamik die Regulierungsschraube weiter angezogen wird», hiess es.

Die UBS geht davon aus, dass Preiswachstumsraten von schweizweit durchschnittlich gegen fünf Prozent jährlich wie in den Boom-Jahren 2008 bis 2011 bis auf weiteres der Vergangenheit angehören. Die ab dem 1. September gültigen neuen Selbstregulierungsvorschriften der Banken, die unter anderem eine Reduktion der Hypothekarschuld innerhalb von 15 Jahren auf zwei Drittel des Belehnungswertes vorsehen, dürfte die Preiswachstumsraten zusätzlich bremsen.

(reuters/ccr)

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