Schweizerinnen und Schweizer zieht es in den Berge, wenn sie im Inland Ferien machen. Deutschschweizer bevorzugen dabei die Bündner Berge, Romands das Wallis, wie eine Umfrage des Forschungsinstituts gfs-zürich zeigt.

Für die Winterferien in der Schweiz haben Schweizerinnen und Schweizer drei klare Favoriten. Von den insgesamt 1005 befragten Personen verbringen 23 Prozent ihre Ferien am liebsten in Graubünden, 19 Prozent im Wallis und 10 Prozent im Kanton Bern. Bei den Sommerferien sind die Favoriten das Tessin (19 Prozent), Graubünden (16 Prozent) und das Wallis (12 Prozent).

Romands bevorzugen das Wallis

Entscheidend für die Wahl des Ferienkantons ist gemäss der repräsentativen Umfrage die Herkunft der Feriengäste.

In der Romandie wohnende Personen gehen sowohl im Winter (42 Prozent) als auch im Sommer (27 Prozent) bevorzugt ins Wallis. Die Deutschschweizer dagegen zieht es im Winter vor allem ins Bündnerland (29 Prozent). Im Sommer jedoch ist das Tessin (20 Prozent) bei den deutschsprechenden Inlandtouristen sogar noch etwas beliebter als Graubünden (19 Prozent).

Kaum Junge im Wallis

Im Sommer ziehen die verschiedenen Ferienkantone zudem zum Teil auch unterschiedliche Altersschichten an. Bei jüngeren Personen ist das Tessin am beliebtesten. Sie fahren hingegen kaum ins Wallis, welches von den über 40-jährigen deutlich stärker besucht wird als von der jüngeren Generation.

Insgesamt verbringen rund 70 Prozent der Befragten ab und zu ihre Winterferien in der Schweiz, bei den Sommerferien sind es sogar 80 Prozent. Für die Umfrage hat gfs-zürich zwischen dem 22. Juni und dem 11. Juli 2015 insgesamt 1005 in der Schweiz wohnhaften Personen befragt.

(sda/ise)

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