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2,1 Millionen Dollar für Donald Trumps Elternhaus

2,1 Millionen Dollar für Donald Trumps Elternhaus
Trumps Elternhaus: Das im Tudorstil gebaute Fachwerkhaus steht im New Yorker Stadtteil Queens.Keystone

Eigentlich wollte Donald Trump sein Elternhaus im New Yorker Stadtteil Queens selbst zurückkaufen. Doch ein anonymer Investor schnappte es ihm weg. Nun hat der es verkauft - mit 50 Prozent Profit.

Das Elternhaus von US-Präsident Donald Trump hat einen neuen Besitzer. Das Einfamilienhaus mit fünf Schlafzimmern im New Yorker Stadtteil Queens wurde am Donnerstag für 2,1 Millionen Dollar verkauft, wie die Immobilienfirma Paramount Realty am Montag mitteilte.

Ein Investor hatte das 1940 im Tudorstil gebaute Fachwerkhaus nach Trumps Wahlsieg im Dezember gekauft und nun mit einem Profit von mehr als 50 Prozent weiterverkauft, hiess es.

«Dieses Gut ist so viel mehr als eine Immobilie, es ist das Elternhaus des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten, und es ist ein Stück Geschichte», sagte Unternehmenssprecherin Misha Haghani. In dem Haus wohnten Trumps Eltern, als ihr Sohn 1946 geboren wurde. Donald war vier Jahre alt, als die Familie dann in ein stattlicheres Anwesen in derselben Nachbarschaft Jamaica Estates umzog.

Trump hatte im September in einer Talkshow bedauert, dass das 1940 von seinem Vater errichtete Haus veräussert wird, und angekündigt, er wolle es kaufen. Der US-Präsident verbrachte dort die ersten vier Jahres seines Lebens, die Adresse steht in seiner Geburtsurkunde.

Zu gross

«Es ist eine tolle Wohngegend», sagte Isaac Kestenberg im Januar, der acht Jahre in dem Haus lebte, bevor er es im Dezember verkaufte. Wegen der Trennung von seiner Frau und des Auszugs seiner Tochter sei das Haus für ihn allein zu gross.

Erst zwei Wochen nach seinem Einzug hatte Restaurant-Unternehmer Kestenberg von einer Nachbarin erfahren, dass Donald Trump, der zu dieser Zeit als Immobilien-Unternehmer bekannt war, einmal dort lebte. Eigentlich hatte Kestenberg es bereits im Oktober 2016 verkaufen wollen - am Tag der dritten und letzten TV-Debatte zwischen Trump und seiner demokratischen Gegnerin Hillary Clinton. Wegen des grossen medialen Interesses verschob er den Verkauf aber bis nach der Wahl.

(sda/ccr)

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