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Mondaine lanciert Schweizer Smartwatch

Smartwatch von Mondaine: Die Uhr verfügt über verborgene Fitness-Funktionen.Mondaine

Die Apple Watch elektrisiert die Uhrenhersteller. Doch mit Mondaine schlägt die Schweiz nun zurück: Der Uhrenhersteller mit Sitz in Zürich lanciert eine smarte Uhr made in Switzerland.

Veröffentlicht 27.02.2015

Apple-Chef Tim Cook hat sich Zeit gelassen mit dem genauen Datum. Erst seit kurzem ist klar: Im April kommt die Apple Watch auf den Markt. Das Datum ist für die hiesige Uhrenbranche relevant, schliesslich könnte die Apple Watch als erster smarter Chronometer tatsächlich Anklang finden bei den Käufern. Auch wenn sich die Hersteller betont gelassen geben, arbeiten einige von ihnen doch an einer Antwort. Swatch zum Beispiel hat eine eigenen Smartwatch angekündigt.

Eine kleine hiesige Firma hat Apple jetzt zumindest schonmal in der Zeit geschlagen: Der Uhrenhersteller Mondaine mit Sitz in Zürich hat heute die erste Smartwatch aus der Schweiz gezeigt. Bekannt ist das Familienunternehmen für Uhren im Look des SBB-Bahnhofschronometer.

Schrittzähler am Handgelenk

Bei der Smartwatch ist nicht auf den ersten Blick erkennbar, dass es sich um eine Smartwatch handelt. Das Ziffernblatt wirkt analog. Die Uhr ist im schlichten Design der Uhrenlinie Helvetica gehalten, hat ein Stahlgehäuse, ein weisses Ziffernblatt mit Helvetica-Ziffern und ein Lederarmband. Unter dem Zeiger auf der Position 6 verbirgt sich die Neuheit: Dort hat die Uhr Fitness-Tracking-Funktionen verborgen.

Mit Smartphone oder Tablet gekoppelt, lässt sich per App unter anderem ein Schrittzähler und ein Schlafzyklus-Alarm programmieren. Erst wenn man sich nicht mehr im Tiefschlaf befindet, wird man von dem Alarm geweckt. Auch erinnert die Uhr ihren Träger, wenn er lange nicht aktiv war. Im kommenden Herbst soll die schlaue Uhr zu einem nicht genannten Preis in den Handel kommen. Ein Prototyp wird bereits ab dem 19. März an der Baselworld gezeigt.

«Es ist eine wunderschöne Schweizer Uhr, und darüber hinaus smart und vernetzt», wird Konzernchef Andre Bernheim in der Mitteilung des Unternehmens zitiert. Allerdings bleibt die Frage, ob die ausgewählten Fitness-Funktionen auf Dauer wirklich als Smartwatch überzeugen können.

(me/ccr)

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