Es hat auch etwas gefehlt:  Seit der Präsentation des iPhone 6 ist es fast still geworden, was die Gerüchte künftiger Smartphone-Generationen aus dem Hause Apple anbelangt. Das ist ungewohnt, aber die Apple-Gemeinde beschäftigt sich derzeit eben mit der aktuellen Generation. Doch jetzt ist es mit der Ruhe vorbei. Während viele Nutzer noch abwägen, ob sie das neue iPhone 6 oder seinen grösseren Bruder 6 Plus erwerben, kochen die ersten Gerüchte über ihre Nachfolger hoch.

Kamera mit zwei Linsen

Name, Masse und Aussehen sind bisher noch unbekannt – behelfshalber kursieren die Bezeichnung iPhone 7 oder iPhone 6s. Beide sind naheliegend – spannender ist da, was sich Designer Martin Hajek überlegt hat. Hajek hat die iPhone-Entwicklung fortgeführt und sich überlegt, wie die kommende Generation aussehen könnte. Seine Antwort: ein randloses Display (siehe Bildergalerie).

Hajeks Ansatz ist in grossem Masse Spekulation. Es gibt aber auch schon handfestere Insiderberichte. Ihnen zufolge soll Apple im nächsten iPhone eine Kamera mit zwei Linsen verbauen. Das will Apple-Kenner John Gruber aus Unternehmenskreisen erfahren haben, berichtet «The Tech Blog». Dabei wird mit der bei Apple-Gerüchten gewohnten Bescheidenheit vom «grössten Kamerafortschritt aller Zeiten» berichtet, eventuell soll es sich dabei um die Duo Kamera des HTC One M8 handeln.

Qualität einer Spiegelreflex-Kamera

Der Quantensprung bei der Kameratechnik soll demzufolge sogar DSLR-Qualität liefern. Das heisst: Mit einem iPhone liessen sich dann ebenso gute Bilder knipsen wie mit einer Spiegelreflexkamera.

Apple äussert sich zu den Berichten selbstredend nicht – ebensowenig, wie der Konzern bestätigt, den Musikdienst Beats tatsächlich auf jedes iPhone bringen zu wollen. Demnach wäre die App des Streamingangebotes ab März kommenden Jahres auf jedem iPhone vorinstalliert, berichtet die «Financial Times» am späten Mittwochabend. Dem Konzern würde das helfen, gegen Konkurrenten wie Spotify zu punkten. Zugleich würde es die Abonenntenzahlen des Kopfhörer-Produzenten sicher voranbringen – bisher verwenden laut Schätzungen nur rund 110'000 Nutzer die Anwendung.

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