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Start-up 
Ohne Konto: die Geldboten von Monetas

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Der Gründer von Monetas: Johann Gevers.  Nik Hunger

Mit Monetas können Vermögenswerte schnell, sicher und günstig transferiert werden. Besonders in Afrika findet die Plattform Anklang.

Veröffentlicht am 10.11.2015

Die Geschäftsidee? Monetas bietet eine Plattform, auf der alle Arten von Vermögenswerten schneller, sicherer und günstiger als mit jedem anderen System weltweit transferiert werden können.

Wie ist sie entstanden? Die Hälfte aller erwachsenen Menschen in der Welt haben kein Bankkonto, also keine Möglichkeit, Geld sicher aufzubewahren oder zu handeln. Die heutigen Systeme sind zu teuer dafür.

Warum der Name? Von Moneta, der römischen Göttin des Wohlstandes, deren abgewandelter Name in vielen Sprachen Geld bedeutet, etwa Money.

Woher stammt das Startkapital? Bis jetzt wurden gut sechs Millionen Franken durch Angel Investors finanziert. Die nächste Runde über 15 Millionen zur Finanzierung des Wachstums wird gegen Ende November gestartet.

Womit erzielen Sie die Umsätze? Monetas erhält von jeder Transaktion 0,3 Prozent, jedoch maximal zehn Rappen.

Die grosse Stärke? Monetas nutzt sowohl kryptografisch gesicherte Algorithmen wie die Blockchain als auch einen digitalen Notar zur sicheren und schnellen Bestätigung von Transaktionen.

Der bisher grösste Erfolg? Die Lancierung unserer Pilot-App mit La Poste Tunisienne und die Unterzeichnung von drei Ab­sichts- ­­erklärungen mit Partnern, die Monetas in zwölf weitere Länder Afrikas ausrollen werden.

Website: www.monetas.net // Gegründet: April 2012 // Hauptsitz: Zug // Gründer: Johann Gevers (50), CEO // Anzahl Mitarbeiter: 27 // Umsatzziel für 2015: 0 Franken // Profitabel ab: 2019.

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