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Die luxuriösen Technik-Neuheiten der CES 2016

Schöne Uhren, smarte Autos, clevere Küchengeräte: Viele der Neuheiten an der Consumer Electronics Show in Las Vegas sind im Edelsegment angesiedelt. Die Luxusprodukte in der Übersicht.

Veröffentlicht 06.01.2016

Zwischen den Tempeln des schnellen Reichtums hat das Technik-Jahr seinen Auftakt: Die Neuheiten an der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas setzen die Tech-Trends für 2016.

Wer dabei in den Hallen der Kasinos den Jackpot knackt und entsprechend über Kapital verfügt, findet auf der wichtigen Branchenmesse Anregungen für Luxus-Investitionen.

Samsung im Wettstreit mit Apple auf Luxus

Samsung etwa setzt auf Edelversionen seiner Smartwatch Gear. Der Apple-Watch-Konkurrent gibt neu auch mit 18-karätigem Roségold und Platin an. Preise wurden auf der CES nicht genannt, sie dürften aber billiger sein, als die bis zu 18’000 Euro teuren Spitzenmodelle von Apple. Samsung geht gleichzeitig auf die Kunden von Apple zu: Die Gear S2 soll künftig auch mit dem iPhone zusammenarbeiten – und nicht mehr nur mit Android-Smartphones.

Eine weitere Luxus-Smartwatch kommt von Huawei, das einen schlauen Chronometer in Zusammenarbeit mit Swarovski entwarf. Die mit Kristallglassteinen besetzten Uhren richten sich vor allem an Frauen.

XXL-Tablet und smarter Kühlschrank

Samsung erneuert anlässlich der CES gründlich sein Portfolio: Er stellt das grosse Tablet Galaxy TabPro S vor, das mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows 10 läuft. Auch hier treten die Südkoreaner in Konkurrenz zu Apple – aber auch in den Wettbewerb mit Microsofts Surface Pro. Ausserdem präsentierte Samsung TV-Geräte und einen Kühlschrank, der nötige Einkäufe berechnen kann.

Auf der Elektronik-Messe CES feierten einst der Videorekorder und die DVD Premiere, aber inzwischen hat die Technik-Show in Las Vegas einen weiteren Schwerpunkt gefunden: Autos.

Konkurrenz für Teslas E-Autos

Früh dran war das Startup Faraday Future mit seinem Konzept von einem strombetriebenen Luxusschlitten. Das erst vor 18 Monaten gegründete US-Unternehmen stellte am Montag einen Prototypen vor, der in zwei Jahren marktreif sein soll.

Eine Mischung aus Rennauto und Batmobil: So sieht der Tesla-Herausforderer Faraday Future das Auto der Zukunft. Damit stösst die junge Firma in das Segment der Elektro-Sportwagen vor, in dem bislang Tesla den Ton angibt.

Drohne als Accessoire

BMW geht noch einen Schritt weiter: Der i8 wurde für die CES umgerüstet und mit einer Begleitdrohne ausgestattet, die Besorgungen erledigen soll. Das Auto ist als Konzept auf der CES zu sehen. Mit Spannung erwartet wurde auch der Buddy-e von Volkswagen, die Elektroversion des klassischen VW-Busses.

Auch wenn das vernetzte und das selbstfahrende Auto an der Messe dominiert – auch Nischenprodukte mit Lifestyle-Wert haben dort ihren Platz. Zum Beispiel zeigt Panasonic zwei High-Tech-Plattenspieler der Reihe Technics SL-1200. Die Serie hatte das Unternehmen 2010 eingestellt, will aber jetzt der wachsenden Zahl an Vinylliebhabern entgegenkommen.

(me, mit Material von sda und awp)

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