Drei Jahre lang ist das Vermögen der Familien Hoffmann und Oeri steil angestiegen. 2015 dagegen stellte sich erstmals ein – wenn auch nur leichter – Rückschlag ein. Die Schwäche der Roche-Aktien hat den Hoffmanns und Oeris, die am Pharmakonzern eine (stimmenmässige) Mehrheit halten, einen Rückgang um eine Milliarde auf 25 bis 26 Milliarden Franken eingetragen. Gleichzeitig wurde der Roche-Besitzerclan vom Bierbaron Jorge Lemann unter den 300 Reichsten der Schweiz vom zweiten auf den dritten Platz abgedrängt.

Auf dem zweiten Platz unter den Reichsten der Region steht die Familie Endress, die mit ihrer auf Mess- und Prozesstechnik spezialisierten Firma Endress + Hauser ein geschätztes Vermögen von 2 bis 2,5 Milliarden Franken erreicht. Rang drei mit je 1,5 bis 2 Milliarden Franken teilen sich die Kunstsammlerin und Kosmetik-Unternehmerin Esther Grether, die im Tabak und Luxusgütergeschäft aktive Familie Schneider sowie der Investor und Hotelbesitzer Rudolf Maag.

Berühmte Kunstsammler neu mit dabei

Neu unter den 300 Reichsten ist aus der Region Basel die Familie Staechelin zu finden. Ruedi Staechelin geriet in diesem Jahr in die Schlagzeilen, als er ein Bild des Malers Paul Gauguin verkaufte. Für angeblich gegen 300 Millionen Dollar soll das berühmte Gemälde der zwei Mädchen von der Südseeinsel Tahiti an einen Potentaten vom Persischen Golf versilbert worden sein. Die Staechelins gehören zu den bekanntesten (und begütertsten) Kunstsammlern der Region.

Von den 300 Reichsten der Schweiz, so geht aus der 27. goldenen Ausgabe des Wirtschaftsmagazins BILANZ hervor, sind 15 in der Region Basel wohnhaft. Ihr Gesamtvermögen beläuft sich auf 38,2 Milliarden Franken.

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Das sind die Neuzugänge auf der Liste der 300 Reichsten der Schweiz:

 

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