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Dritte Säule: 7 Tipps

moneylandam 03.01.2018

Eine Einzahlung in die freiwillige dritte Säule kann je nach Situation lohnenswert sein. Allerdings gilt es einige Punkte zu beachten. Der Online-Vergleichsdienst moneyland.ch verrät Ihnen die wertvollsten Tipps.

1. Tipp: 3a-Höchstbetrag

2017 und 2018 können Sie je maximal 6768 Franken in die freiwillige dritte Säule einzahlen, sofern Sie einer Pensionskasse angeschlossen sind.

Ohne Pensionskasse – zum Beispiel im Rahmen einer Selbständigkeit – können Sie bis zu 20% Ihres Netto-Einkommens in die Säule 3a einzahlen, allerdings höchstens 33’840 Franken pro Jahr.

2. Tipp: Steuern sparen

Einer der wichtigsten Vorteile einer freiwilligen Einzahlung in die Säule 3a ist die Steuerersparnis. Eine 3a-Einzahlung können Sie nämlich vollständig bei Ihrer Einkommenssteuer abziehen. Je nach Höhe der Einzahlung, Kanton und Einkommen können Sie mehr als tausend Franken pro Jahr an Steuern einsparen. Beim Bezug Ihres Säule-3a-Vermögens wird Ihnen hingegen ein geringerer Steuersatz in Rechnung gestellt.

3. Tipp: Mehr als ein Vorsorgekonto eröffnen

Es kann lohnenswert sein, mehrere Säule-3a-Konti zu eröffnen. Das gilt vor allem für Personen, die ein grösseres 3a-Vermögen ansparen möchten. Der spezielle Steuersatz, der bei der Auszahlung Ihres 3a-Vermögens angewendet wird, ist nämlich progressiv. Ausserdem wird Ihr 3a-Vermögen zusammen mit dem Vermögen der zweiten Säule (Pensionskasse) versteuert. Mit einem gestaffelten Bezug über mehrere Jahre hinweg können Sie diese Progression verringern.

4. Tipp: 3a-Konto richtig auflösen

Sie dürfen sich Ihr 3a-Guthaben erst fünf Jahre vor dem Erreichen des AHV-Alters auszahlen lassen. Als Frau dürfen Sie das 3a-Kapital also ab 59, als Mann ab 60 Jahren beziehen. Es gibt aber einige mögliche Ausnahmegründe für eine frühzeitige Auszahlung. Dazu gehört beispielsweise der Beginn einer beruflichen Selbständigkeit, der Kauf eines privaten Wohneigentums, Invalidität oder eine Ausreise aus der Schweiz.

5. Tipp: 3a-Zinssätze vergleichen

Die Zinssätze auf 3a-Sparkonten sind leider zurzeit tief. Trotzdem gibt es zwischen den Banken immer noch erhebliche Zins-Unterschiede. Ein 3a-Zinsvergleich kann sich also lohnen. moneyland.ch verfügt über den umfassendsten 3a-Vergleich der Schweiz.

6. Tipp: Vorsorgefonds vergleichen

Wer sich für ein Investment in einen 3a-Fonds entscheidet, sollte vorab die Konditionen vergleichen. Dazu gehören nicht nur die vergangene Performance und Aktienanteile, sondern auch die Kosten der einzelnen Fonds. Wichtig: Vergleichen Sie nicht nur die Verwaltungsgebühren (Total Expense Ratio, TER), sondern auch allfällige Ausgabe-, Rücknahme- und Depotgebühren. Ein Vergleich ist auf moneyland.ch möglich.

7. Tipp: Fonds oder Sparkonto?

In der Regel gilt: Mit einem Fonds erhöhen Sie die Chancen auf höhere Rendite, gehen allerdings auch ein höheres Risiko ein. Risikoscheue Vorsorgenehmer sollten sich für ein Sparkonto entscheiden. Auch risikofreudigere Anleger sollten nur mit einer langfristigen Perspektive in einen Fonds investieren. Denn es kann jederzeit passieren, dass die Aktienmärkte wieder jahrelang Verluste schreiben.

Zum interaktiven Vergleich:
Säule 3a