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Fahrtest 
Ein Jaguar mit Power für den Gentleman

Jaguar XF S: Die stilvolle Luxuslimousine mit den Zeug zum Sportwagen.  PR

Warum der Jaguar XF S perfekt zu Schauspieler Sean Connery passen würde. Wie man mit dem Wagen fährt. Und wie auf keinen Fall.

Von Pierre-André Schmitt
12.01.2016

Müsste es ein Schauspieler sein, ich sähe Sean Connery am Steuer des brandneuen Jaguars XF S. Und ich werde das noch begründen. Einstweilen aber ein Hinweis: Das Kürzel «S» hat es in sich, 380 PS bringt der Drei-Liter-Benzinmotor auf den Prüfstand. Was den Wagen in 5,3 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde katapultiert. Das ist schnell, sehr schnell sogar, zumal der Jaguar in unseren Augen nicht primär ein Sportwagen ist. Er ist in erster Linie eine Luxuslimousine. Eine Luxuslimousine mit Stil.

Was mich zu Sean Connery bringt. Natürlich weiss ich, dass Sean Connery als James Bond vor allem in einem Aston Martin DB5 gross geworden ist. Wie der junge Schauspieler in den Schweizer Alpen lässig an das Auto lehnt, hat sich als Ikone in unser Gedächtnis eingeätzt. Unvergesslich.

Ein Auto für solche, die nicht mehr protzen brauchen

Ich weiss ausserdem, dass Sean Connery auf seinem Landsitz an der Costa Brava einen Land Rover Defender gefahren hat, zumindest habe ich das so gelesen. Auch der Defender ist ein Auto mit Stammbaum und Stil. Aber heute sähe ich Sean ­Connery ebenso gut am Steuer des neuen Jaguars XF S. Das Auto passt zu ihm.

Warum? Weil Connery der Prototyp eines Gentlemans ist. Weil er Stil hat. Weil er zum Sexiest Man Alive gewählt wurde. Und vor allem: Weil er nichts mehr beweisen muss. Das Protzen kann er den anderen überlassen, er hat es nicht nötig.

Handwerkliche Perfektion

Wer sich in den Wagen setzt, geniesst das handwerklich perfekt gemachte Ambiente, Holz, Leder, Metall. Der Drehschalter für das Getriebe liegt in der Mitte der Konsole, ein hübsches Detail, das man auch im Land Rover findet. Da gibt es natürlich auch die Marke für den Sportmodus, aber, ganz ehrlich, die braucht man nur wenig. Denn man fährt gemütlich, gentlemanlike eben. Man lässt sich nicht provozieren. Man muss nichts beweisen. Hitzköpfe lässt man ziehen. Und auf den Vortritt kann man auch mal generös verzichten. Wenn es der Sache dient.

Nur hin und wieder, auf einer Passstrasse vielleicht, gönnt man sich ein paar wirklich sportliche Momente. Dann duckt sich der Jaguar, setzt an zum Sprung, faucht und jagt durch die Kurven. Er kann es, wenn man will, er hat das Zeug zum Sportwagen.

Ich bin überzeugt. Sean Connery wäre von diesem Wagen begeistert. Er war schon immer ein Connaisseur.

Jaguar XF S
Antrieb: V6-Benzinmotor, drei Liter Hubraum
Verbrauch: 8,3 Liter Benzin
Leistung: 380 PS (280 kW)
Beschleunigung 0–100 km/h: 5,3 s
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h
Preis: ab 77 400 Franken

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