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Auftritt 
Konferenz zur Zukunft der Arbeit: Honig ohne Bienen

An der Konferenz «Zukunft der Arbeit» des Gottlieb-Duttweiler-Instituts diskutierten zahlreiche Teilnehmer über die Arbeitswelt. Mit dabei war auch Griechenlands Ex-Finanzminister Yanis Varoufakis.

Von Markus Senn
2016-05-09

«Dumme Menschen sind die grössere Gefahr als intelligente Maschinen», sagte der CEO des Gottlieb-Duttweiler-Instituts (GDI), David Bosshart, in seiner Eröffnungsrede an der GDI-Konferenz «Zukunft der Arbeit» in Rüschlikon. Dabei schilderte er anschaulich die bevorstehenden Veränderungen der Arbeitswelt: Innerhalb der nächsten 20 Jahre werden 50 Prozent der heutigen Jobs durch Roboter ersetzt werden und in einer digitalisierten Welt werden Daten zur neuen Leitwährung.

Damit war für den Rest des Tages das Thema «Arbeit» umfassend behandelt.

In der Art einer Wahlkampfveranstaltung wurde in der Folge das bedingungslose Grundeinkommen diskutiert, wobei Kritiker oder gar Gegner desselbigen sowohl auf der Bühne wie auch im Publikum weitgehend fehlten.

Intellektuell herausragend erklärte der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis die absolute Notwendigkeit eines bedingungslosen Grundeinkommens: Als Fundament einer neuen Gesellschaft.

Die verführerische Ideologie der schönen neuen Arbeitswelt brachte Robin Chase, Co-Gründerin von Zipcar, dem grössten Car-Sharing-Unternehmen der Welt, auf den Punkt, indem sie schilderte, wie in Zukunft Honig ohne (Arbeits-)Bienen zur Verfügung stehe und es darum gehe, diesen gerecht zu verteilen.

Passend dazu parkte auf vor dem Konferenzgebäude eine goldene, mit grossen Lettern für das Grundeinkommen werbende Tesla-Limousine.

Information: ★★☆☆☆
Networking: ★★☆☆☆
Unterhaltung: ★★★☆☆
Börsenkapital: ★☆☆☆☆

 

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