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Auftritt 
Konferenz Transformamus: «Wir verändern uns»

Bei der Transformamus-Konferenz in Zürich diskutierten renommierte Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Bildung über die Herausforderungen einer Wirtschaft im Umbruch.

Von Markus Senn
2016-05-23

Die Lateiner waren in der Mehrzahl; für die Nichtkundigen erklärte Torsten Tomczak, Professor an der Uni St. Gallen und Co-Gastgeber, das Lateinische Wort «Transformamus», welches der Konferenz den Namen gab: «Wir verändern uns». Vier Haupteigenschaften zeichnen dieses Wort aus: Aktiv statt Passiv, Wir statt Ich,  Gegenwart statt Vergangenheit und Indikativ statt Konjunktiv.

Anspruchsvoll allerdings war die Tagung: CEOs von Grosskonzernen berichteten, wie sie ihre Unternehmen transformieren und Startup-Gründer, wie sie Wettbewerbsregeln neu definieren. Managementforscher präsentierten zudem neuste Erkenntnisse, wie in der volatilen und mehrdeutigen neuen Welt nach der digitalen Revolution erfolgreich gehandelt werden kann.

Boris Collardi, Chef der Bank Julius Bär, verdeutlichte die Probleme seiner Branche in einem packenden Referat: «30 Prozent der Schweizer Privatbanken machen heute Verlust; das ist keine Basis für ein langfristig erfolgreiches Geschäft.» Sein Lösungsansatz lautet «Digitalisierung und Industrialisierung» - in den nächsten fünf bis zehn Jahren werde der Finanzplatz eine grosse Industrialisierungswelle erleben. Optimal wäre nach seiner Einschätzung, die Einrichtung einer einzigen Compliance-Zentrale für alle Banken in der Schweiz: «Leider sind wir noch nicht so weit», sagte er lakonisch.

Information: ★★★★☆
Networking: ★★★★☆
Unterhaltung: ★★★☆☆
Börsenkapital: ★★☆☆☆

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