Von:
Hansjörg Ryser
 

Lebensversicherungen: Löcher im ­Sparstrumpf

Je höher die Kosten einer Lebensversicherung sind, umso ­tiefer sind der Sparteil und damit das Guthaben am Ende der Laufzeit. Ein Vergleich bei Anbietern zeigt: Die Unterschiede sind riesig.

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Von den Prämien, die ein Kunde für eine Lebensversicherung zur Altersvorsorge zahlt, geht bekanntlich nur ein Teil in den Spartopf. Aus dem einbezahlten Betrag werden auch die Kosten der Versicherung und die Prämien für Risikoteile wie Todesfall, Kapitalgarantie oder die Prämienbefreiung bei Erwerbsunfähigkeit sowie die Stempelsteuer gedeckt. Anhand der Daten von Info4insider, einem Vergleichsdienst der Berner Versicherungsmakler Roth Gygax & Partner, hat BILANZ berechnet, wie hoch die Kosten sind und wie viel der einbezahlten Prämie letztlich für den Sparteil übrig bleibt.

Gewählt wurde eine klassische Versicherung mit der derzeit maximalen Jahresprämie von 6682 Franken, die im Rahmen der Säule 3a einbezahlt werden darf. Mit dem technischen Zinssatz wurde nun der Betrag berechnet, der über die Laufzeit von 25 Jahren investiert werden muss, damit das garantierte Kapital erreicht werden kann. Daraus resultiert der Betrag, den die Versicherung tatsächlich für den Kunden im Spartopf äufnet. Die Differenz zur einbezahlten Prämie sind die Kosten.

Die Berechnung wurde sowohl für ein Produkt mit Todesfallkapital wie auch für das Pendant ohne Todesfallkapital vorgenommen. Ohne Todesfallkapital ist der Sparbetrag höher, weil die Prämie für diesen Risikoschutz entfällt. Die Differenz aus dem Sparbetrag ohne Todesfallschutz und der einbezahlten Prämie ergibt somit die Kosten, die ein Kunde der Versicherung für die Absicherung der Erwerbsausfallprämie sowie für ihre Verwaltungs- und Vertriebsauslagen bezahlt. Die Stempelsteuer von 2,5 Prozent entfällt.

Am besten abgeschnitten hat in diesem Vergleich das Produkt Crescendo Duo von Swiss Life. Die Kosten sind um rund 40 Prozent tiefer als bei den teuersten Angeboten. Neben dem Produkt von Generali bietet es derzeit die höchste Kapitalgarantie. Am teuersten ist das Produkt Protect Plan von Axa Winterthur. Es bietet neben einer Kapitalgarantie einen Anteil an der Rendite auf Aktienindizes. Die Absicherung der Kapitalgarantie dürfte ein wesentlicher Grund für die Kostenunterschiede sein.

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Nikkei 225 8'633.9 22.6 0.3%
Name Kurs +/- +/- %
57.75 1.70 3.03
1'695.00 17.00 1.01
10.78 0.09 0.84
386.00 3.20 0.84
37.33 0.27 0.73
37.64 -0.11 -0.29
18.59 -0.08 -0.43
48.66 -0.24 -0.49
53.65 -0.30 -0.56
40.05 -0.77 -1.89
Name Kurs +/- +/- %
76.33 2.39 3.23
1.43 0.04 2.66
23.85 0.60 2.56
15.20 0.31 2.09
MAN
79.66 1.48 1.89
40.79 0.06 0.14
37.09 0.05 0.13
15.03 -0.17 -1.12
53.57 -0.78 -1.44
29.47 -0.52 -1.73
Name Kurs +/- +/- %
2.36 0.05 2.25
13.74 0.29 2.16
10.18 0.18 1.80
14.85 0.25 1.68
51.52 0.85 1.68
0.76 -0.01 -1.50
29.50 -0.49 -1.63
4.49 -0.09 -2.01
3.32 -0.08 -2.21
4.83 -0.11 -2.29

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