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Betreibung gegen Sonova und Andy Rihs

Die Management-Transaktionen im Frühjahr 2011 haben ein Nachspiel: Der Hörgerätehersteller Sonova und dessen Verwaltungsratspräsident erwarten in den nächsten Tagen Zahlungsbefehle von Investoren, die Schadenersatzansprüche geltend machen.

15.03.2012

Der Hörgerätehersteller Sonova erwartet in den nächsten Tagen Zahlungsbefehle in der Höhe von 15 Millionen Franken. Diverse Investoren würden Schadenersatzansprüche geltend machen, schreibt Sonova in einer Mitteilung.

Auch Verwaltungsrat Andy Rihs wird betrieben, wie es weiter heisst. Vertreten werden die Investoren durch die in Belgien beheimatete Investorenschutzorganisation Deminor. Diese hatte bereits an der Generalversammlung 2011 angekündigt, wegen der zu späten Gewinnwarnung im März 2011 Schadenersatz zu fordern.

Sonova-Manager hatten damals für rund 47 Millionen Franken Aktien verkauft, kurz bevor Sonova Mitte März ankündigte, der Gewinn im Geschäftsjahr 2010/11 falle wegen Problemen mit einem Hörimplantat tiefer aus als erwartet.

SIX untersucht

Gemäss Sonova wurden bisher noch keine Klagen gegen das Unternehmen eingereicht. Allfälligen Klagen werde man sich mit allen zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln widersetzen, so Sonova.

Börsengeschäfte im Wissen um bestimmte Unternehmensentwicklungen sind ein Strafbestand. Deshalb untersucht die SIX Swiss Exchange die Rechtzeitigkeit der Gewinnwarnung vom März 2011. Ein Ergebnis der Untersuchung steht noch aus.

(vst/tno/sda)

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Andy Rihs Sonova

Der Hörgerätehersteller Sonova erwartet in den nächsten Tagen Zahlungsbefehle in der Höhe von 15 Millionen Franken. Diverse Investoren würden Schadenersatzansprüche geltend machen, schreibt Sonova in einer Mitteilung.

Auch Verwaltungsrat Andy Rihs wird betrieben, wie es weiter heisst. Vertreten werden die Investoren durch die in Belgien beheimatete Investorenschutzorganisation Deminor. Diese hatte bereits an der Generalversammlung 2011 angekündigt, wegen der zu späten Gewinnwarnung im März 2011 Schadenersatz zu fordern.

Sonova-Manager hatten damals für rund 47 Millionen Franken Aktien verkauft, kurz bevor Sonova Mitte März ankündigte, der Gewinn im Geschäftsjahr 2010/11 falle wegen Problemen mit einem Hörimplantat tiefer aus als erwartet.

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