Bank-Kundenliste: Daten stammen aus Griechenlands Finanzministerium

Nach der Veröffentlichung der Namen von 2057 Griechen mit Konten bei Schweizer Banken wurde der griechische Journalist Kostas Vaxevanis verhaftet. Einem Anschlag entging er nur knapp.

VonStefan Barmettler
15.11.2012

Kostas Vaxevanis, Herausgeber der Zeitschrift «Hot Doc», wurde kürzlich verhaftet, weil er eine Namensliste von Griechen mit Schweizer Bankkonto veröffentlichte. Die Liste wurde ihm «aus Kreisen des griechischen Finanzministeriums zugespielt», sagt Vaxevanis zur BILANZ. Dabei handelt es sich um ein Verzeichnis von Kunden von HSBC.

Während Vaxevanis bedroht wurde und nur mit Glück einem Anschlag entging, schieben sich Politik und Behörden gegenseitig die Schuld an der Untätigkeit zu. Die Liste war, so Vaxevanis, «einfach verloren» gegangen, bis sie bei «Hot Doc» landete.

Lesen Sie das ganze Interview in der neuen BILANZ, ab Freitag am Kiosk.

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Kostas Vaxevanis, Herausgeber der Zeitschrift «Hot Doc», wurde kürzlich verhaftet, weil er eine Namensliste von Griechen mit Schweizer Bankkonto veröffentlichte. Die Liste wurde ihm «aus Kreisen des griechischen Finanzministeriums zugespielt», sagt Vaxevanis zur BILANZ. Dabei handelt es sich um ein Verzeichnis von Kunden von HSBC.

Während Vaxevanis bedroht wurde und nur mit Glück einem Anschlag entging, schieben sich Politik und Behörden gegenseitig die Schuld an der Untätigkeit zu. Die Liste war, so Vaxevanis, «einfach verloren» gegangen, bis sie bei «Hot Doc» landete.

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