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Architektur: «Irgendwohäuser»

24.11.2004

Wie wohnen die Reichsten im Land? Fotograf Michael Egloff hat die Residenzen ins Bild gesetzt, Architekturkritiker Benedikt Loderer kommentiert. Eine kleine Soziologie des helvetischen Reichtums.

Wie wohnt der reichste Mann in der Schweiz, der für seinen Geiz berüchtigte Ikea-Besitzer Ingvar Kamprad? Und wie sieht das Haus vom wichtigsten Schweizer Discounter aus, von Denner-Chef Philippe Gaydoul? Wie haben sich adlige Millionäre, steinreiche Bankiers, vergoldete Autohändler, milliardenschwere Pharma-Besitzer und betuchte Modeunternehmer niedergelassen?

Die BILANZ hat quer durch die Liste der 300 Reichsten im Land ein paar Häuser von Michael Egloff fotografieren lassen und die Bilder dem prominenten Architekturkritiker Benedikt Loderer vorgelegt. Herausgekommen ist eine kleine Soziologie des Schweizer Reichtums: Geld wohnt, wie Loderer sagt, «in einer Burg, einer Schublade, einem Luginsland oder einem Hüsli – am liebsten aber in einer Campagne».

Der reichste Schweizer übrigens, so viel sei hier schon vorweggenommen, besitzt ein «Irgendwohaus, das sich von dem des Nachbarn unterscheidet wie eine Kartoffel von der andern». Auch sonst kommt Architekturkritiker Benedikt Loderer zu allerlei bissigen Kommentaren, sieht hier «bewusste Maskerade», dort «mittelschlechtes Architekturhandwerk», «schweizerische Steilküstenarchitektur» und «schmucklose Clanbehälter».

Der Kritiker: Benedikt Loderer, 1945 geboren, lernte Bauzeichner, studierte Architektur und war der erste Chefredaktor der Architekturzeitschrift «Hochparterre».

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Wie wohnen die Reichsten im Land? Fotograf Michael Egloff hat die Residenzen ins Bild gesetzt, Architekturkritiker Benedikt Loderer kommentiert. Eine kleine Soziologie des helvetischen Reichtums.

Wie wohnt der reichste Mann in der Schweiz, der für seinen Geiz berüchtigte Ikea-Besitzer Ingvar Kamprad? Und wie sieht das Haus vom wichtigsten Schweizer Discounter aus, von Denner-Chef Philippe Gaydoul? Wie haben sich adlige Millionäre, steinreiche Bankiers, vergoldete Autohändler, milliardenschwere Pharma-Besitzer und betuchte Modeunternehmer niedergelassen?

Die BILANZ hat quer durch die Liste der 300 Reichsten im Land ein paar Häuser von Michael Egloff fotografieren lassen und die Bilder dem prominenten Architekturkritiker Benedikt Loderer vorgelegt. Herausgekommen ist eine kleine Soziologie des Schweizer Reichtums: Geld wohnt, wie Loderer sagt, «in einer Burg, einer Schublade, einem Luginsland oder einem Hüsli – am liebsten aber in einer Campagne».

Der reichste Schweizer übrigens, so viel sei hier schon vorweggenommen, besitzt ein «Irgendwohaus, das sich von dem des Nachbarn unterscheidet wie eine Kartoffel von der andern». Auch sonst kommt Architekturkritiker Benedikt Loderer zu allerlei bissigen Kommentaren, sieht hier «bewusste Maskerade», dort «mittelschlechtes Architekturhandwerk», «schweizerische Steilküstenarchitektur» und «schmucklose Clanbehälter».

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