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Silvio Denz: Out of Stock

Der Parfumkönig hat fürs Thronjubiläum der Queen den Wein geliefert.

VonStefan Lüscher
14.06.2012

«Süsses, nach Amarenakirschen duftendes Bouquet, sanft kompottig.» So schmeckt laut Weinexperten ­­der Château Cap de Faugères, Jahrgang 2007. Geschmeckt haben soll der Bordeaux nicht zuletzt Queen Elizabeth II. Ihr und 700 Gästen wurde der Rotwein beim Diamond Jubilee Lunch ausgeschenkt. Geliefert wurde der Tropfen vom Schweizer Silvio Denz, Eigner des Parfumhauses Art & Fragrance sowie Besitzer ­diverser prestigeträchtiger Weingüter.

Denz hatte seinem Wahlwohnort London angeboten, einen hochklassigeren Bordeaux zu einem günstigen Preis für das 60-Jahr-Thronjubiläum zu liefern. Doch das wollten die Organisatoren nicht; berappt wurde der Lunch nicht von der Queen, sondern vom Steuerzahler.

Selbst Denz’ Angebot, den billigeren Tropfen als ­Geschenk zu überreichen, schlugen die Stadtväter aus. Wobei der Rebensaft die Stadtkasse kaum belastet – ab Weingut werden pro Flasche sechs Euro fakturiert. Lachender Dritter ist Denz. Britische Weinhändler wollten noch am selben Abend für den Château Cap de Faugères Bestellungen aufgeben, teilweise bis zu tausend Kisten. Doch der 2007er ist ausverkauft.

Vermögen: 200–300 Millionen

 

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«Süsses, nach Amarenakirschen duftendes Bouquet, sanft kompottig.» So schmeckt laut Weinexperten ­­der Château Cap de Faugères, Jahrgang 2007. Geschmeckt haben soll der Bordeaux nicht zuletzt Queen Elizabeth II. Ihr und 700 Gästen wurde der Rotwein beim Diamond Jubilee Lunch ausgeschenkt. Geliefert wurde der Tropfen vom Schweizer Silvio Denz, Eigner des Parfumhauses Art & Fragrance sowie Besitzer ­diverser prestigeträchtiger Weingüter.

Denz hatte seinem Wahlwohnort London angeboten, einen hochklassigeren Bordeaux zu einem günstigen Preis für das 60-Jahr-Thronjubiläum zu liefern. Doch das wollten die Organisatoren nicht; berappt wurde der Lunch nicht von der Queen, sondern vom Steuerzahler.

Selbst Denz’ Angebot, den billigeren Tropfen als ­Geschenk zu überreichen, schlugen die Stadtväter aus. Wobei der Rebensaft die Stadtkasse kaum belastet – ab Weingut werden pro Flasche sechs Euro fakturiert. Lachender Dritter ist Denz. Britische Weinhändler wollten noch am selben Abend für den Château Cap de Faugères Bestellungen aufgeben, teilweise bis zu tausend Kisten. Doch der 2007er ist ausverkauft.

Vermögen: 200–300 Millionen

 


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