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Halbgeschwister: Geteilt ist nur halb geerbt

Gibt es in zweiter Ehe nochmals Kinder, muss das Erbe geteilt werden. Eine konfliktträchtige Ausgangslage bei vielen Milliardenclans.

VonErik Nolmans
31.05.2017
Diskussion
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Feiern, das können sie, die Nachkommen von Fiat-Legende Gianni Agnelli. Sei es Ginevra Elkann zusammen mit Tatiana de Pahlen  an einer Pyjama-Party des Modehauses Dolce & Gabbana in Los ­Angeles, seien es die Zwillinge Anna und Sofia de Pahlen mit Lapo Elkann an dessen Buchvernissage in London: Die Halbgeschwister der Familien Elkann und de Pahlen sind an jeder Party gern gesehene Gäste. Bei derlei Gelegenheiten zeigen die Enkel des «Avvocato» genannten Fiat-Patriarchen, die insgesamt acht Kinder seiner einzigen Tochter Margherita Agnelli de Pahlen, dass sie einen herzlichen Umgang miteinander pflegen.

Das ist nicht selbstverständlich, gab es im Milliardenclan doch einen gehässigen Kampf ums Erbe, der die Industriellenfamilie über viele Jahre in Atem hielt.

Ausgangspunkt war der Verdacht von Margherita – nach dem Selbstmord ihres Bruders Edoardo das einzige noch lebende Kind von Gianni Agnelli –, der 2003 verstorbene Patriarch habe die Kinder aus ihrer ersten Ehe mit Alain Elkann denjenigen aus der zweiten Ehe mit dem französischen Adligen Serge de Pahlen vorgezogen. Dies, indem er an ihr vorbei direkt seinen Lieblingsenkel John Elkann, ihren ältesten Sohn, als Erben des Autoimpe­riums bestimmte.

Subtil umgangen

Die mit ihrem Mann und den Kindern im Waadtland lebende Margherita hat der Avvocato bei seinen Nachfolgeplänen in der Tat subtil umgangen. Nicht nur überschrieb der Firmenlenker seinem Enkel direkt 25 Prozent der Familienholding Dicembre, des obersten Vehikels im verschachtelten Familienimperium, auch Witwe Marella Agnelli übertrug dem Enkel ihre geerbten Dicembre-Aktien direkt, so wie es der ausdrückliche Wille von Gianni Agnelli war.

Der Effekt: John Elkann besass auf einen Schlag 62,5 Prozent der Stimmen – die Macht im Clan war über Margherita hinweg eine Generation weiter gesprungen. Keine Chance also für die gesetzlich gleichermassen ­berechtigten Kinder aus ihrer zweiten Ehe, an der Macht im Industriekonglomerat zu partizipieren.

Ihr Verdacht zudem: Weitere Hunderte von Millionen seien in undurchsichtigen Trusts an ihr vorbeigeschmuggelt worden. Sie klagte nicht nur die Berater ihres ver­storbenen Vaters ein, sondern auch ihre eigene Mutter, die hoch angesehene 
Signora Marella.

Tiefer Graben

Mit ihrer Klage machte sich Margherita im Clan unbeliebt, ihre beiden Söhne John und Lapo wendeten sich öffentlich von ihr ab. Die vier Schwestern des verstorbenen Avvocato richteten ein gemeinsames Schreiben an die Nichte: «Wir wollen dich wissen lassen, dass niemand von uns deine Position teilt.» Der Graben war tief: Zur Taufe des kleinen Leone, des Sohnes von John Elkann, wurde Margherita 2006 nicht einmal eingeladen.

Doch das Gericht in Turin wies die Klage 2012 ab. Darben muss auch die De-Pahlen-Seite nicht – als Ersatz für die entgangene Teilhabe am industriellen Erbe hat Gianni Agnelli seiner Tochter unter ­anderem die Kunstsammlung der Familie sowie reichlich Grundbesitz vererbt – Besitztümer im Wert von schätzungsweise über einer Milliarde Franken.

Inzwischen haben sich die Wogen geglättet, und im Clan ist wieder Ruhe eingekehrt. Die Enkelgeneration selber hat das Ganze offensichtlich weniger gekümmert – die Halbgeschwister pflegen einen freundlichen Austausch.

Konsequenzen für Besitz und Macht in der Firma

Auch wenn es nicht überall so umkämpft zu- und hergeht wie im ­Agnelli-Clan, entsteht auch bei anderen Superreichen oft eine heikle Ausgangslage, wenn aus einer zweiten Ehe neue Erben entspringen. Für die Kinder aus erster Ehe bedeutet dies meist, dass die Hinterlassenschaft auf mehr Köpfe verteilt werden muss.

Besteht das Erbe wie sehr oft zum grossen Teil in der Weitergabe des Familienunternehmens, ist damit aber auch die Frage von Besitz und Macht in der Firma verbunden. Dass die Vererbung eines Grosskonzerns wie im Fall der Agnellis durch spezielle Erb­verfügungen vorgespurt wird, ist daher keineswegs eine Ausnahme.

Feste Grundregelung bei Louis Dreyfus Commodities

Ein gutes Beispiel für eine solche Regelung ist auch der Rohstoffkonzern Louis Dreyfus Commodities. In seinem letzten Willen hatte der an Leukämie ­erkrankte Robert Louis-Dreyfus 2009 beschlossen, das 1851 gegründete Familienunternehmen mit der Gründung einer Stiftung für weitere 99 Jahre zu schützen. Ziel: das Unternehmen davor zu bewahren, in fremde Hände überzugehen.

Seine drei Söhne, Eric und die Zwillinge Kyril und Maurice, sollen so das Familienerbe und das Recht auf Nutznies­sung erhalten, seine Gattin Margarita, eine Russin, die der Lebemann auf einem Flug nach London kennen gelernt hatte, bekam aber nicht die freie Verfügung über die Firmenaktien. Ihr wurden zwar weitere Besitztümer in Höhe von mehreren hundert Millionen übertragen, der Kern des Erbes aber, das Unternehmen selber, brachte Robert Louis-Dreyfus in die Holding Akira ein. Margaritas Rolle sollte vor allem darin bestehen, das Erbe für die gemeinsamen Söhne zu ­verwalten und zu sichern.

Auch wenn Margarita sich bald als sehr machtbewusste Witwe entpuppte, einen engen Vertrauten, den ihr Gatte als Stiftungsrat eingesetzt hatte, aus der Akira Holding drängte und sich heute vor Gericht mit den Schwestern von Robert Louis-Dreyfus über die finanzielle Bewertung von deren Anteilen an der Familienfirma streitet, dürfte an dieser Grundregelung nicht zu rütteln sein.

Kein Anrecht aufs Firmenerbe

Das heisst, dass die jüngsten Kinder von Margarita Louis-Dreyfus, die im Frühling 2016 geborenen Zwillingsmädchen Isabella und Arina aus der Beziehung mit Ex-Nationalbank-Chef Philipp Hildebrand, dereinst bei weitem nicht gleich viel erben werden wie die Söhne.

«Dass Margarita nochmals Mutter werden würde, damit hat niemand gerechnet – am allerwenigsten wohl Robert Louis-Dreyfus selber», sagt ein enger Vertrauter der Familie. Aus dem Umfeld von Margarita verlautet, dass die Zwillingsmädchen kein Anrecht auf das Erbe des Traditionsunternehmens hätten.

Ihre Berechtigung soll sich auf das weitere Vermögen der Mutter und das ihres Vaters beschränken. Das Vermögen von Hildebrand, der die Nationalbank nach einem Devisenskandal 2012 verliess und heute für den Vermögensverwalter BlackRock in London tätig ist, liegt – geschätzt – im tiefen zweistelligen Millionen­bereich. Er hat zudem eine Tochter, die 16-jährige Natalia aus seiner Ehe mit der Galeristin Kashya Hildebrand. Das Erbe von Robert Louis-Dreyfus indes ist über 2,5 Milliarden Franken wert.

Keine enge Beziehung erwartet

Auch hier scheint die Konstellation unter den Kindern selber aber für keine Friktionen zu sorgen: Kurz nach der Geburt der beiden Mädchen erschienene Bilder in der Presse zeigen Eric und Kyril Louis-Dreyfus beim Besuch ihrer Halbschwesterchen, auf einem Foto hält Kyril die kleine Isabella liebevoll im Arm.

Dass die Geschwister eine sehr enge Beziehung entwickeln werden, glauben Vertraute der Familie dennoch nicht, studieren die Söhne mit Bürgerrecht von Oensingen und Aeschi SO doch längst im Ausland. Margarita, die in ihrer Rolle als Präsidentin von Louis Dreyfus Commodities sehr viel herumreisen muss, soll sich sehr oft in London aufhalten, wo auch Hildebrand residiert.

Hunziker-Töchter dürften unterschiedlich erben

Kinder von sehr ungleich reichen Partnern hat auch Michelle Hunziker. Die Fernsehmoderatorin und Ex-Frau von Popsänger Eros Ramazzotti hat mit ihrem neuen Gatten Tomaso Trussardi zwei Töchter, Sole und Celeste. Eine Tochter, Aurora, stammt aus ihrer ersten Ehe mit Ramazzotti. Auch diese drei Mädchen dürften später sehr unterschiedlich erben.

Ist der Modeclan Trussardi mehrere hundert Millionen schwer, wurde das Vermögen von 
Ramazzotti zum Zeitpunkt der Scheidung auf 70 Millionen Euro geschätzt. Für sich selber hat Hunziker bewusst auf Unterhalts­zahlungen verzichtet, wie sie 2002 in einem Interview selbstbewusst kundtat: «Ich will keinen Cent von Eros.» Für Tochter Aurora aber gab es 5000 Euro im Monat und «ein Haus von etwa 200 Quadratmetern».

Der Scheidungsstreit wurde später richtig gehässig, beantragte Ramazzotti doch das Sorgerecht für Aurora. 2007 entschied das ­Gericht: Aurora bleibt bei der Mutter.

Schwieriges Verhältnis zum Trussardi-Clan

Nicht ganz einfach soll allerdings auch das Verhältnis zu ihrer neuen Familie, dem Trussardi-Clan, sein, wie die Klatschpresse zu wissen glaubt. Die Zeitschrift «Gala» berichtete 2015, die starken Frauen im Modeimperium, Schwiegermutter Maria Luisa und Schwägerin Beatrice, die für einen eher zurückhaltenden Lebensstil stehen, hätten am extrovertierten Lebensstil und am ­quirligen Gemüt der medienaffinen Schweizerin nicht nur Freude.

Klar ist: Ins Machtzentrum, das Familien­unter­nehmen selber, wurde Michelle Hunziker bisher nicht vorgelassen. Immerhin wird ihr Gesicht jetzt für den Werbeauftritt der Firma verwendet.

Gleichberechtigte Erben

Es gibt aber auch Fälle, in denen Kinder aus zwei Ehen gleichberechtigt zum Erbe kommen. So beim Traditionsunternehmen Faber-Castell. Der weltweit grösste Hersteller von Blei- und Farbstiften ist eines der ältesten Industrieunternehmen der Welt.

Im Januar 2016 ist Fa­mi­lienpatriarch Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell nach längerer Krankheit 74-jährig verstorben. Er hatte das Unternehmen fast 40 Jahre mit eiserner Hand geführt und zu einem Koloss mit über 8000 Mitarbeitern ausgebaut. Er hinterlässt vier Kinder aus zwei Ehen: Charles aus der Verbindung mit der Luxemburgerin Carla Lamesch, die nach wenigen Monaten bereits wieder geschieden wurde, sowie Katharina und die Zwillinge Sarah und Victoria aus der zweiten Ehe mit der Amerikanerin Mary.

Die Firma gehört den vier Kindern nun zu gleichen Teilen. Anders als Fiat-Herrscher Agnelli hat der Faber-Castell-Patriarch, der als harmoniebedürftig galt, keine Vorzugslösungen getroffen und es versäumt, die Nachfolge eindeutig zu regeln. Mit dem Fehlen eines Entscheids über die künftige Führung ist viel Unruhe fürs Unternehmen entstanden. 

Suche nach dem Nachfolger

Witwe Mary, die bereits per Ende 2015 in den Vorstand der Firma berufen wurde, sollte einen neuen Chef suchen. Anton Andreas von Faber-Castell, der Bruder des verstorbenen Patrons, drängte ­darauf, Charles solle die Führung übernehmen: «Ich bedaure, dass mein Bruder zu Lebzeiten nicht den Mut gehabt hat, seinen Sohn Charles gegen den Willen von Mary für die Spitzenposition durchzusetzen», sagte er gegenüber «Bild am Sonntag». Als Nachfolger wurde schliesslich mit Daniel Rogger erstmals ein externer Manager zum neuen CEO ernannt.

Gerüchte, es herrsche Zwist im Familienclan, nahmen ab, als Mary im Oktober zusammen mit Stiefsohn Charles der «Süddeutschen Zeitung» ein Interview gab. Die Suche nach einem neuen Firmenlenker geschehe ohne Unstimmigkeiten mit Charles, liess die Witwe bei dieser Gelegenheit verlauten. Auch dieser solle für die Rolle bereitstehen, heisst es im Artikel. Klar ist: Die Töchter sind aufgrund ihres jungen Alters und der fehlenden ­Erfahrung kaum für eine Führungsrolle im Grosskonzern prädestiniert.

Erbitterter Streit seit zwölf Jahren

Von kooperativen Lösungsansätzen ist bei einem anderen deutschen Traditionsclan, der Familie von Finck, wenig zu spüren. Im Gegenteil: Seit zwölf Jahren tobt ein erbitterter Streit zwischen den beiden Halbbrüdern Helmut und August von Finck.

Vor allem Letzterer ist in der Schweiz ein Begriff: Baron August, genannt «Gustl», der mit Gattin Francine auf Schloss Weinfelden im Kanton Thurgau residiert, ist einer der bedeutendsten Industrieinvestoren der Schweiz. Zusammen mit seinen Söhnen August François, Maximilian Rudolf und Luitpold Ferdinand ist der Baron zu grossen Teilen an Schweizer ­Firmen wie der Mövenpick-Gruppe, dem Prüfkonzern SGS oder der Industrieikone Von Roll beteiligt. Das Vermögen der ­Familie beträgt vier bis fünf Milliarden Franken.

Die Grundlage dieses Reichtums wurde allerdings schon in den Generationen davor gelegt. Die von Fincks sind die ehemaligen Besitzer der Bank Merck Finck & Co. Sie haben über die Jahrzehnte in Deutschland nicht nur einen um­fangreichen Grundbesitz, ­sondern auch wertvolle Beteiligungen an Firmen wie Löwenbräu oder Hochtief aufgebaut.

1980 starb mit August senior der ­­Dreh- und Angelpunkt der Familie, ein Patriarch von altem Schrot und Korn. Er ­hinterliess fünf Kinder aus zwei Ehen. Aus der ersten stammen drei Kinder, eine Tochter und zwei Söhne, unter anderem der Thurgauer Schlossbewohner August junior. Der zweiten entstammen zwei Söhne, unter anderem Helmut.

Nachkomme ausbezahlt

Die altersmässig so ungleichen Halbbrüder aus den beiden Von-Finck-Familienzweigen beschritten ganz unterschiedliche Lebenswege: August junior lebt die traditionell konservativen Werte, der 
jüngere Helmut war fasziniert vom Hippie-Leben und fand Anlehnung an die Bhagwan-Sekte, eine in damaligen Hippie-Kreisen ­beliebte pseudoreligiöse Bewegung aus Indien.

Ursprünglich hatte August senior in einem 1974 verfassten Testament verordnet, dass sein Erbe auf seine vier Söhne gleichberechtigt aufgeteilt werden solle. Nachdem sich Sohn Gerhard, der Bruder von Helmut, 1978 hatte auszahlen lassen, waren beim Tod von August senior zwei Jahre später nur noch drei Brüder im Spiel ums Milliardenerbe.

Als das Ab­driften des Halbbruders Helmut in die Sektenwelt öffentlich wurde, fürchteten die beiden Älteren aus der ersten Ehe, das ­Familienvermögen könnte ins Sekten­zentrum im indischen Poona abfliessen – und schickten einen Notar bei Helmut vorbei, mit dem Vorschlag, ihn auszuzahlen. 66 Millionen D-Mark boten sie ihm 1985 an, was er ohne Umschweife akzeptierte. Was er nicht realisierte: Dies war nicht mal ein Zehntel des ihm damals ­zustehenden Erbteils im Wert von rund 760 Millionen D-Mark.

Die Lage verhärtete sich

Zunächst liess Helmut die Sache auf sich beruhen. Er änderte sein Leben und wollte nicht mehr an die Schmach seiner Jugendkapriolen erinnert werden. Doch als weitere Kränkungen hinzukamen, verhärtete sich die Lage: 2003 suchte sein Sohn Nino, damals 18 Jahre alt, den Kontakt zu den anderen Familienmitgliedern, indem er seinem Onkel einen netten persönlichen Brief schrieb. Die Antwort kam von den Anwälten.

Das gab Helmut weiteren Anlass, das Seilziehen mit seinem Halbbruder zu suchen. Heute argumentieren die Anwälte von Helmut, dieser sei damals aufgrund von Drogenmissbrauch und labiler Seelenverfassung gar nicht geschäftsfähig gewesen und der Vertrag angesichts der tiefen Abfindung sittenwidrig.

Bis heute dauert der Streit an. Die Rechtsexperten rechnen mit gerichtlichen Auseinandersetzungen, die noch Jahre dauern könnten.

Wie die Reichen in der Schweiz residieren, sehen Sie im Video:


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