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Die Roche-Erben und ihre verlorenen Milliarden

Mehr als vier Jahrzehnte lang prägte Luc Hoffmann als VR die Strategie des Pharmariesens Roche. Mittlerweile hat die vierte Generation das Ruder übernommen. Doch die Roche-Erben haben es nicht leicht.

07.12.2016

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Mit Luc Hoffmann, dem Enkel des Firmengründers Fritz Hoffmann-La Roche, ist im Sommer 2016 der letzte Vertreter der dritten Erbengeneration von Roche gestorben. Mehr als vier Jahrzehnte lang prägte Luc Hoffmann als Verwaltungsrat die Strategie des Pharmakonzerns - so auch in den neunziger Jahren, als mit dem Einstieg beim US-Biotechnologieunternehmen Genentech die Grundlage für den heutigen Erfolg mit Krebstherapien geschaffen wurde.

Seither hat Lucs Sohn André Hoffmann die Rolle des Familiensprechers inne; zusammen mit Cousin Andreas Oeri (67) nimmt er im Roche-Verwaltungsrat die Interessen der Familien wahr, welche die Stimmenmehrheit halten.

Vererbtes Umwelt-Gen

Der 58-jährige André Hoffmann führt auch im Natur- und Artenschutz das Erbe seines Vaters weiter, unter anderem als Präsident der Mava Stiftung, die auf der ganzen Welt Umweltprojekte unterstützt. Das Umwelt-Gen ist ebenso auf die jüngere Generation übergesprungen. Andrés Sohn Frederic Hoffmann studiert an der London School of Economics Umweltpolitik und Regulierung und engagiert sich in der Stiftung.

Bei Roche ist der Geschäftsgang durchwachsen. Während die Sparte Diagnostika rundläuft, hat sich das Wachstum im Bereich Pharma etwas abgeschwächt. Immerhin sind die Verkäufe in Franken in den ersten neun Monaten um sechs Prozent gestiegen. Das Unternehmen befindet sich auf Zielkurs, der Kerngewinn pro Aktie dürfte sich im Gesamtjahr noch etwas stärker beschleunigen.

Dennoch haben die Aktien im Jahresvergleich mehr als 10 Prozent an Wert eingebüsst. Das hat das Vermögen der beiden Familien um gut 2 Milliarden Franken geschmälert.

Sehen Sie in der Bildergalerie unten, die Top 10 der 300 Reichsten der Schweiz im Jahr 2016:

 


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