Restaurant Volkshaus, Basel: Architektenkantine

Im wach geküssten «Volkshaus» in Basel geniesst man gutes Essen – und die Architektur.

VonMonique Rijks
02.09.2012

Es gibt vieles, wofür der Rest der Schweiz Basel ein bisschen beneiden darf: die Nähe zu Frankreich, das romantische St.-Alban-Quartier, die einzigartige Museumsvielfalt und die Architektur. Nirgendwo in der Schweiz stehen so viele interessante Bauten von Architekten wie Frank O. Gehry oder Mario Botta wie am Rheinknie.

In diesem Kontext ist das frisch renovierte «Volkshaus» wie das Tüpfchen auf dem i. Der Gebäudekomplex wurde vom Büro Herzog & de Meuron mit geschickter Hand und viel Sinn für die Baugeschichte, die sich bis ins 14. Jahrhundert ­zurückverfolgen lässt, aufgefrischt. Neu trinkt man den Apéritif an einer Theke aus Zinn, setzt sich zum Nachmittagsbier in den lauschigen Biergarten im Innenhof und freut sich den ganzen Tag auf ein Abendessen in der gross­zügigen Brasserie mit den langen Bänken aus olivgrünem Leder und dem klassischen Holzmobiliar. Schön.

Schön auch, dass hier die Stimmung ohne Bügelfalten auskommt und dass das Angebot trotz neuen Räumen im besten Sinne des Wortes «volksnah» bleibt. In der Küche waltet Marc Arnold (der früher im «Haute» in Zürich kochte). Er setzt auf eine traditionelle französische Brasserie-Küche mit regionalem Einschlag. Die Karte teilt sich auf in Klassiker – Hackbraten, Rindsentrecôte, ein handgeschnittenes Rinds­filet-Tatar – und in saisonale Gerichte.

Was bei den Gästen besonders gut ankommt, wie etwa die Entenleber-Terrine vom Juli, wird fix ins Angebot aufgenommen. Ab Mitte September runden Muscheln, Austern und halbe Hummer «le menu brasserie» stilgerecht ab. Und weil es hier so schön französisch zugeht, empfehlen wir zum Dessert eine «petite crème brûlée», aber nicht die klassische, sondern die ­geschäumte.

Restaurant Volkshaus
Rebgasse 12–14
4058 Basel
Tel 061 690 93 10

sonntags ­geschlossen

www.volkshaus-basel.ch

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Es gibt vieles, wofür der Rest der Schweiz Basel ein bisschen beneiden darf: die Nähe zu Frankreich, das romantische St.-Alban-Quartier, die einzigartige Museumsvielfalt und die Architektur. Nirgendwo in der Schweiz stehen so viele interessante Bauten von Architekten wie Frank O. Gehry oder Mario Botta wie am Rheinknie.

In diesem Kontext ist das frisch renovierte «Volkshaus» wie das Tüpfchen auf dem i. Der Gebäudekomplex wurde vom Büro Herzog & de Meuron mit geschickter Hand und viel Sinn für die Baugeschichte, die sich bis ins 14. Jahrhundert ­zurückverfolgen lässt, aufgefrischt. Neu trinkt man den Apéritif an einer Theke aus Zinn, setzt sich zum Nachmittagsbier in den lauschigen Biergarten im Innenhof und freut sich den ganzen Tag auf ein Abendessen in der gross­zügigen Brasserie mit den langen Bänken aus olivgrünem Leder und dem klassischen Holzmobiliar. Schön.

Schön auch, dass hier die Stimmung ohne Bügelfalten auskommt und dass das Angebot trotz neuen Räumen im besten Sinne des Wortes «volksnah» bleibt. In der Küche waltet Marc Arnold (der früher im «Haute» in Zürich kochte). Er setzt auf eine traditionelle französische Brasserie-Küche mit regionalem Einschlag. Die Karte teilt sich auf in Klassiker – Hackbraten, Rindsentrecôte, ein handgeschnittenes Rinds­filet-Tatar – und in saisonale Gerichte.

Was bei den Gästen besonders gut ankommt, wie etwa die Entenleber-Terrine vom Juli, wird fix ins Angebot aufgenommen. Ab Mitte September runden Muscheln, Austern und halbe Hummer «le menu brasserie» stilgerecht ab. Und weil es hier so schön französisch zugeht, empfehlen wir zum Dessert eine «petite crème brûlée», aber nicht die klassische, sondern die ­geschäumte.

Restaurant Volkshaus
Rebgasse 12–14
4058 Basel
Tel 061 690 93 10

sonntags ­geschlossen

www.volkshaus-basel.ch

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