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Kowalskys Crash Test: Sony Vaio Duo 11

Der Sony Vaio Duo 11 ist einer der ersten Rechner mit Windows 8.

VonMarc Kowalsky
02.11.2012

Mit diesem Crash Test bekommen Sie eine ganze Menge für Ihr Geld: erstens einen Ultrabook-Test, zweitens einen Tab­let-Test und drittens das erste Gerät mit Windows 8 – wurde es doch zeitgleich mit Microsofts neuem Betriebssystem lanciert. Viel zu erzählen also!

Zugeklappt sieht der Vaio Duo 11 aus wie ein etwas zu gross geratenes Tablet: 21 Millimeter dick, 1,3 Kilo schwer, mit einem 11,6-Zoll-Schirm (das sind fünf Zentimeter mehr Bildschirmdiagonale als beim iPad). Das Display ist hervorragend, es zeigt Full-HD-Auflösung in satten Farben. Die automatische Drehung der Bildschirmanzeige verhält sich aber, sagen wir, manchmal etwas launisch. Der Touchscreen spricht präzise an; wer Wurstfinger hat, für den liefert Sony einen Stylus mit. Ich bin ja kein Freund von diesen Dingern, aber muss zugestehen: Damit lassen sich auch nicht Touch-optimierte Programme älterer Windows-Versionen präzise bedienen. Die Handschriftenerkennung zeigt aber die erwarteten schwachen Resultate, und einen dicken Minuspunkt gibt es fürs Fehlen einer Stiftaufbewahrung im Gehäuse: Wenn man den Stylus braucht, sind die Chancen gross, dass man ihn entweder vergessen oder verloren hat.

Sein zweites Ich zeigt der Vaio Duo, wenn man den Bildschirm nach oben zieht (was ohne Übung gar nicht so einfach ist). Dann kommt darunter eine Tastatur zum Vorschein, und das Tablet mutiert zum Ultrabook. Leider sind die Tasten ziemlich klein, und mangels Handballenauflage ist das Tippen eher unbequem. Dank SSD startet das Gerät schnell auf, verhält sich im Betrieb aber bisweilen etwas träge; die Konnektivität (u.a. NFC und SD-Slot) ist vergleichsweise gut, UMTS fehlt aber. Die Batterie­laufzeit mit etwas über fünf Stunden ist für ein Notebook soso lala, für ein Tablet zu wenig.

Und noch ein Wort zu Windows 8: Es braucht etwas Umgewöhnung, lässt sich aber dann mit den Fingern sehr flüssig bedienen. Wer keinen Touchscreen hat, dem rate ich von einem Umstieg jedoch ab.

Fazit: Sony hat vorgelegt, was Windows-8-Geräte angeht. Der Hybrid ist kein herausragendes Tablet und kein herausragendes Ultrabook, dafür ist er zu sehr mit Kompromissen behaftet. Aber die Kombination der beiden Gerätetypen gelingt dem Vaio Duo besser als bisher jedem anderem.

Sony Vaio Duo 11
Info: www.sony.ch
Erhältlich u.a. bei Digitec
Fr. 1699.–
Bewertung: ★★★★

 

★ Technoschrott ★★ verzichtbar ★★★ nice to have 
★★★★ cool ★★★★★ wegweisend

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Sony Vaio Duo 11

Mit diesem Crash Test bekommen Sie eine ganze Menge für Ihr Geld: erstens einen Ultrabook-Test, zweitens einen Tab­let-Test und drittens das erste Gerät mit Windows 8 – wurde es doch zeitgleich mit Microsofts neuem Betriebssystem lanciert. Viel zu erzählen also!

Zugeklappt sieht der Vaio Duo 11 aus wie ein etwas zu gross geratenes Tablet: 21 Millimeter dick, 1,3 Kilo schwer, mit einem 11,6-Zoll-Schirm (das sind fünf Zentimeter mehr Bildschirmdiagonale als beim iPad). Das Display ist hervorragend, es zeigt Full-HD-Auflösung in satten Farben. Die automatische Drehung der Bildschirmanzeige verhält sich aber, sagen wir, manchmal etwas launisch. Der Touchscreen spricht präzise an; wer Wurstfinger hat, für den liefert Sony einen Stylus mit. Ich bin ja kein Freund von diesen Dingern, aber muss zugestehen: Damit lassen sich auch nicht Touch-optimierte Programme älterer Windows-Versionen präzise bedienen. Die Handschriftenerkennung zeigt aber die erwarteten schwachen Resultate, und einen dicken Minuspunkt gibt es fürs Fehlen einer Stiftaufbewahrung im Gehäuse: Wenn man den Stylus braucht, sind die Chancen gross, dass man ihn entweder vergessen oder verloren hat.

Sein zweites Ich zeigt der Vaio Duo, wenn man den Bildschirm nach oben zieht (was ohne Übung gar nicht so einfach ist). Dann kommt darunter eine Tastatur zum Vorschein, und das Tablet mutiert zum Ultrabook. Leider sind die Tasten ziemlich klein, und mangels Handballenauflage ist das Tippen eher unbequem. Dank SSD startet das Gerät schnell auf, verhält sich im Betrieb aber bisweilen etwas träge; die Konnektivität (u.a. NFC und SD-Slot) ist vergleichsweise gut, UMTS fehlt aber. Die Batterie­laufzeit mit etwas über fünf Stunden ist für ein Notebook soso lala, für ein Tablet zu wenig.

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